Zwangsupdate Windows 10

Zwangsupdate Windows 10

Reagieren Sie rechtzeitig!

indexBis ersten April können private User ihr Betriebssystem Windows zehn noch kostenlosen upgraden. Trotzdem lässt sich Microsoft bereits vorher zu einer Erfolgsmeldung verleiten. Der Konzern verkündete großspurig, dass sich kaum ein anderes Betriebssystem aus ihrem Haus so schnell verbreitet hat, wie Windows zehn. Auch deutsche Unternehmen hätten angeblich deutliches Interesse an dem Betriebssystem, das erst neun Monate auf dem Markt ist. Während private User Windows 10 kostenlos upgraden können, müssen Unternehmen Geld in die Hand nehmen, um die Vorzüge des neuen Microsoft Betriebssystem in Anspruch nehmen zu können. Doch Windows 10 ist noch sehr weit davon entfernt, als Kassenschlager zu gelten.

 

Ideale Rahmenbedingung hat die Veröffentlichung von Windows 10 definitiv nicht, denn die aktuelle Stagnation am Markt in Sachen Computer und Software ist erheblich. Marktforscher belegen das deutlich, denn ihre Berechnungen haben ergeben, dass der komplette Umsatz in diesem Bereich im ersten Quartal 2016 um zehn Prozent weniger ist. Selbst das neue Computer-Modell von Microsoft, das Surface Book konnte die User nicht dazu  verführen ihre Technik in gewohnten Takt auszutauschen. Die Alternative, das Smartphone.

 

Gerade jetzt investieren vor allem auch Unternehmen weniger in die IT, da sie auf bessere Konditionen hoffen, um ihre Geräte auf Windows 10 umzustellen. Gar keine guten Voraussetzungen, damit Windows 10 der neue Kassenschlager wird. Vor allem da auch die lateinamerikanischen Märkte ökonomisch und politisch unter Druck sind. Aus diesem Grund mussten die Verkaufsprognosen von Windows 10 nach unten geschraubt werden. Schon vor der Veröffentlichung von Windows 10 musste der Konzern einen Umsatzrückgang von 8 Prozent verkraften. Schätzungen gehen 2016 sogar von einem Umsatzverlust von 7,5 Prozent aus. Die Zahlen belegen eindeutig, dass die Nachfrage nach Windows 10 geringer ausfällt als erhofft.

 

Zwangsupdate Microsoft Windows 10 – was sagen die tatsächlichen Zahlen?

Laut Microsoft soll bis jetzt auf 270 Millionen Geräten das neue Betriebssystem laufen. Auch in deutschen Unternehmen sollen bereits 34 Prozent der Technik auf Windows 10 umgestellt worden sein. Vor allem verstärkt kleine und mittelgroße Unternehmen sollen sich von ihrem alten Betriebssystem verabschiedet haben. Angeblich wollen noch weitere Unternehmen, laut Microsoft 43 Prozent bis zum Jahresende auf Windows zehn Wechseln.

 

Ein Migrationstempo mit dem nicht gerechnet wurde, denn in der Vergangenheit dauerten die Umstiegs Prozesse zwischen zwei Betriebssystemen deutlich länger. Dieser „sagenhafte“ Erfolg mag daran liegen, dass private Nutzer kostenlos auf Windows 10 umsteigen konnten. In den Augen vieler privater Nutzer hat es Microsoft aber dieses Mal völlig übertrieben. Nicht nur dass es ständig zu ungefragten Werbeeinblendungen beim Explorer kam, die Microsoft mithilfe von Sicherheitspatches auf den Computer einschmuggelte. War das automatische Update bei Betriebssystemen wie Windows 8.1 oder Windows 7 aktiviert, wurden auf den PCs ein automatisches Update auf Windows 10 durchgeführt. Über dieses Zwangsupdate beschweren sich mittlerweile im Netz Dutzende von Verbraucher und geben auch Ratschläge, wie man dem Update entkommt.

 

Der Konzern Microsoft dagegen besteht darauf, je schneller die Nutzer sich für Windows 10 entscheiden, desto mehr Vorteile haben sie. Durch die ständig wachsende Schadware und neuartigen Viren, die die Sicherheitslücken in den vorangegangenen Betriebssystemen ausnutzen, sei Windows 10 ein Segen. Mit Windows 10 würde die Bedrohungslage erheblich gesenkt werden, da das Betriebssystem mithilfe von sicherheits-Patches immer auf dem aktuellen Stand gehalten würde. Microsoft plant, dass sich in Zukunft die Nutzer nicht mehr um die Sicherheitsupdates kümmern müssen. Es soll alles ganz automatisch erfolgen. Für Nutzer mit nur begrenzter bzw. minimaler Bandbreite beim Internetzugang ein Problem. Vor allem, da die Bandbreite bei mobiler Internetnutzung auch nicht das Wirkliche ist. Durch die riesigen Datenmengen des ungefragten Updates gerät die Internetleistung sehr schnell an ihre Grenzen.

 

Vor allem geschäftliche Nutzer müssen damit rechnen, dass Sie nicht wie in der Vergangenheit selbst entscheiden können, wann sie das Upgrade der Computer auf ein modernes Betriebssystem durchführen. Sie haben bei Windows 10 Enterprise einzig und alleine die Möglichkeit, das Upgrade von einem Tag auf dem nächsten zu verschieben. Aus diesem Grund haben in den nachfolgenden Jahren einige Unternehmen keine Wahl, als auf Windows 10 zu wechseln. Es wird vermutet, dass dies das letzte Update sein wird, bevor eine komplette Cloud-Migration stattfindet.

 

Für Microsoft optimal, denn das Cloud-Geschäft wird definitiv die Bilanzen des Konzerns retten. Im letzten Quartal hat MS mit Cloud-Lösungen deutlich mehr Geld umgesetzt als mit der ehemaligen Cash Cow Windows. Aktuell läuft der Countdown für Windows zehn ab. Was auf die privaten Nutzer nach den 100 Tagen zu kommen wird,  lässt sich nicht vorher sagen, da Microsoft aktuell dazu nichts verlauten lässt. Aus diesem Grund, überlassen Sie nichts dem Zufall, wir unterstützen Sie dabei. Unabhängig, ob Sie sich für ein sofortiges Upgrade auf Windows 10 entscheiden oder noch eine Zeit lang ihr altes Betriebssystem behalten wollen. Wir setzten für Sie die benötigte Lösung um und betreuen Ihre IT-Infrastruktur zuverlässig, damit Ihre Betriebsabläufe nicht gestört werden.

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