WordPress Sicherheit

WordPress Sicherheit

Auf keinen Fall vernachlässigen!

Jahr für Jahr werden Millionen von WordPress-Seiten angegriffen. Die Ursache, geringe bis gar keine Absicherung. Selbst kleine WordPress-Seiten bleiben vor Angriffen nicht verschont. Aufgrund der großen Verbreitung von WordPress und der zum großen Teil vernachlässigten Sicherheitseinstellungen, stellt sich nicht die Frage, ob Ihre Webseite Opfer eines Hackerangriffs wird, sondern eher wann es soweit ist.

Warum sollte man die Sicherheit von WordPress auf keinen Fall vernachlässigen?

Gerade wenn eine WordPress-Installation zu geschäftlichen Zwecken verwendet wird, wäre es ein tödlicher Fehler, die Sicherheitseinstellungen von WordPress zu vernachlässigen. Zwar können die Folgen völlig unterschiedlich ausfallen, angefangen bei kurzen Ausfällen bis hin finanziellen Verlusten. Doch wenn es ganz dumm läuft, muss man sogar mit Schäden am Firmenimage rechnen, was sich schwer bis kaum mehr beheben lässt.

 

Es gibt verschiedene Hackertypen. Während es dem einen nur darum geht im Code von WordPress einen unsichtbaren Backlink zu verstecken, hinterlassen andere Angreifer einer regelrechte Spur der Verwüstung. Dabei wird in die WordPress-Installation zum Beispiel unbemerkt Schadware eingeschleust, nicht selten sogar das komplette WordPress Schach matt gesetzt. Doch vor allem bei einer Infektion mit Schadware muss schnell reagiert werden, denn mit Folgen seitens Google ist nicht zu spaßen. Nicht nur, dass Google infizierte Webseiten im Ranking herunterstuft, die Suchmaschine unternimmt auch weitere Maßnahmen um den PC ihrer Nutzer vor unbeabsichtigten Herunterladen von Schadware zu schützen.

 

Infizierte WordPress-Webseiten – was unternimmt Google?

Wird eine mit Schadware infizierte Webseite von Google erkannt, setzt die Suchmaschine die Webseite sofort auf eine interne Blacklist, wodurch ein direkter Zugang zur Internetseite ausgeschlossen wird. Die Suchmaschine schaltet nämliche die Meldung vor eine solche Seite, dass diese mit Schadware infiziert ist. Dieser Hinweis erscheint jedes Mal, wenn die Webseite direkt aufgerufen werden soll. Das hat zur Folge, dass der Traffic der Webseite natürlich massiv einbricht, denn niemand holt sich freiwillig Schadware auf seinem Computer.

 

Nicht nur bei der Suchmaschine gibt es diverse Blacklists bezüglich infizierter Webseiten. Auch diverse Anbieter verschiedenster Antiviren-Programme, wie zum Beispiel Sucuri und ähnliche, führen Listen infizierter Webseiten. Wollen Sie also dauerhaft, Trafficverlust und den damit verbundenen finanziellen Verlust ausschließen, bleibt Ihnen keine andere Wahl, als sich aktiv um die Löschung Ihrer Seite von allen bekannten Blacklists zu kümmern. Die Löschung ist allerdings nur unter der Voraussetzung möglich, wenn Sie vorher Ihre Webseite bereinigt haben.

 

Eine gehackte WordPress-Internetseite kann natürlich für einen Unternehmer auch Image-Schäden bedeuten, vor allem, wenn der Hacker die Firmenseite auf unseriöse Webseiten weitergeleitet hat. Wird WordPress in Kombination mit Woocommerce als Onlineshop verwendet, ist Sicherheit immer oberstes Gebot, denn wenn unbefugte Dritte, die Daten und Passwörter Ihrer Kunden auslesen können, dann ist mit schweren Imageschäden zu rechnen.

 

Fazit: Sie sehen, dass Vernachlässigen der WordPress-Sicherheit wäre absolut unklug. Sollte es doch einmal zu Schäden durch Hacker kommen, kostet das Beheben nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven. Für mich als ausgebildeter Datenschutzbeauftragter ein Grund einen Artikel zu veröffentlichen, der Ihnen zeigt, was Sie unternehmen können, um Ihre WordPress-Installation sicherer zu machen. Lesen Sie hier mehr.

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