So schützen Sie Ihren Windows-PC vor der Neugierde anderer

So schützen Sie Ihren Windows-PC vor der Neugierde anderer

Wer sicherstellen möchte, dass sein Nutzerverhalten auf seinem PC wirklich privat  bleibt, hat verschiedene Möglichkeiten. In unserem Artikel zeigen wir Ihnen welche!

Mehrere Nutzerkonten

Mehrere Nutzerkonten sind die einfachste Möglichkeit, um die eigene Computer-Nutzung unter Verschluss zu halten. Dennoch brauchen die Eltern unter Ihnen nicht fürchten, die Kontrolle über das PC-Verhalten Ihres Sprösslings zu verlieren, da Sie mit dem ADMIN-Account des Computers trotzdem auf alles Zugriff haben. Des Weiteren hat ein eigenes Nutzerkonto für Ihre Kinder den tragenden Vorteil, dass Sie die Computerzeit Ihres Sprösslings genau vorgeben können. Ist die Zeit abgelaufen, geht der Bildschirm einfach aus. Die Nutzungszeit kann nur dann verlängert werden, wenn Sie das mit Ihren Zugangsdaten bestätigen.

Virtueller Computer: Endlich Schluss mit Cookies und Co.

Ab Frühjahr 2019 soll Windows den sogenannten  Inprivate Modus auf dem Markt bringen. Damit surfen Sie praktisch auf einer virtuellen Maschine bzw. einen virtuellen Computer. Sobald Sie den inprivate Modus beenden, wird der virtuelle Computer wieder in seinen Ursprungszustand zurückgesetzt. Alternativ können Sie bereits jetzt eine Lösung nutzen, die nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert. Ist die Festplatte Ihres PCs groß genug, können Sie mit VMWare oder Virtualbox für das Surfen im Netz einen virtuellen PC einrichten.

Virtuelle Spuren mithilfe von Software vernichten

Eine weitere Möglichkeit beim Nutzen eines Computers keine Spuren zu hinterlassen, wäre die Verwendung von sogenannten Windows-Spuren-Vernichtern! Wash-and-Go ist eines der bekanntesten Tools. Dieses installieren Sie einfach auf Ihrem Rechner. Sobald Sie mit dem Surfen fertig sind, aktivieren Sie das Tool. Dieses entfernt alle Spuren und den kompletten Datenmüll.

Tipp: Werfen Sie einen Blick auf die angezeigten Ergebnisse und entscheiden Sie, ob das Tool wirklich alle Tools entfernt werden kann. Ist das Tool fertig, ist der Computer wieder genauso jungfräulich wie an seinem ersten Tag.

Wissenswert: Natürlich können Sie gleich von Anfang an dafür sorgen, dass Windows nicht mehr Daten speichert als wirklich nötig ist. Trotzdem werden Sie nicht verhindern können, dass auf dem Rechner mehr Nutzerspuren entstehen als wirklich nötig.

  • deaktivieren Sie den Aktivitätenverlauf auf Ihrem Rechner. Müssen Sie aber nicht unbedingt, da Sie gezielt nach bestimmten Aktivitäten suchen und diese löschen können.
  • denken Sie daran, dass der Aktivitätenverlauf auch online gespeichert wird, sobald Sie sich mit Ihrem Microsoft-konto anmelden. Den Verlauf aufrufen und löschen können Sie direkt unter http://account.microsoft.com/privacy/activity-history
  • Weitere Datenspuren können Sie unterbinden in dem sie die Sprunglisten deaktivieren. Dadurch entstehen keine Listen mehr in der Taskleiste auch im Systemordner Recent werden keine Daten mehr gespeichert.
  • Um zu verhindern, dass andere Personen über Ihren Browser Ihr Surfverhalten nachvollziehen können, sollten sie das automatische Speichern des Browserverlaufs deaktivieren. Hierfür können Sie den Inkognito-Modus des Browsers verwenden. Alternativ empfiehlt sich den Browserverlauf nach jeder Computernutzung zu löschen.
  • Räumen Sie Ihren Computer auf! Tools, wie CCleaner und ähnliche helfen dabei. Durch die Nutzung solcher Tools werden nicht nur Datenspuren vernichtet, Sie verhindern auch, dass unnötig die Kapazität Ihrer Festplatte mehr als nötig belastet wird.
  • Tun Sie mehr für den Schutz Ihrer Daten und installieren Sie den Datenschutzbrowser Cliqz. Er ist so konzipiert, dass der Werbeindustrie nur ein Minimum an Daten verraten wird.

Datenschutz: Der E-Blocker – eine technische Lösung!

Beim E-Blocker handelt es sich um keine Software im eigentlichen Sinn, sondern um ein technisches Gerät. Dieses wird direkt mit dem Router verbunden! Nach wenigen Minuten Wartezeit konfiguriert der E-Blocker den Router so, dass die Verbindung aller Netzwerkgeräte ( PC, Tablet, Laptop, Smartphones, Xbox usw.) zum Internet direkt über den e-Blocker erfolgt.

Nicht nur der Datenschutz ist wichtig, sondern auch die Datensicherheit – Erfahren Sie bei uns, auf was Sie achten müssen!

Damit der Datenschutz gewährleistet werden kann, darf vor allem die Datensicherheit nicht vernachlässigt werden. Wir zeigen Ihnen welche Sicherheitstipps Sie beherzigen sollten, vor allem auch als Privatnutzer.

Der Passwortmanager

 Mit dem Passwort ist das so eine Sache, denn schließlich muss es einem wieder schnell einfallen. Und genau hier ist das Problem, denn die meisten Verbraucher entscheiden sich für zu einfache Passwörter, die es Hackern ziemlich einfach macht, den PC oder das Konto zu kapern. Wir empfehlen Ihnen ein möglichst langes Passwort zu wählen, dass mindestens aus fünfzehn Zeichen besteht. Verwenden Sie hierbei möglichst Groß- und Kleinbuchstaben, genauso wie Ziffern und Sonderzeichen. Vor allem bei äußerst sensiblen Zugängen sollten Sie darauf achten, dass Sie für jedes ein anderes Passwort verwenden.

Tipp: Um Passwörter nicht zu vergessen, können Sie einen sogenannten Passwort-Manager verwenden. Passwort-Manager sind in der Regel einfach zu bedienen und funktionieren mit den meisten Systemen anstandslos. Das Schöne ist, dass Sie den Passwortmanager auch für den Zugang zu Ihren mobilen Endgeräten verwenden können.

 Um einen maximalen Schutz Ihres Computers zu oder anderen Konten zu gewährleisten, sollten Sie darauf achten, dass Sie wenn möglich, eine 2-Faktor-Authentifikation einstellen. Das bedeutet, dass Ihnen nicht nur nach dem Passwort gefragt werden, sondern noch einen weiteren Beweis erbringen müssen, dass das auch wirklich Sie sind. Sollen Sie eine weitere Frage festlegen, sollten Sie sich für eine Frage entscheiden, die nur Sie wissen können. Eine gute Alternative wäre zum Beispiel die Google-Authenticator-App. Hier wird bei jeder Nutzung ein eimaliger Code generiert, der

Datenbackup ist Pflicht – hierfür sollten Sie nicht nur ein physisches Speichermedium verwenden, sondern die Daten doppelt speichern. Die zweite Datensicherung bewahren Sie am Besten auf einer Cloud auf, denn die kann nun mal weder gestohlen werden noch einem Wasserschaden zum Opfer fallen.

Vermeiden Sie öffentliche WLAN-Netzwerke – auch wenn es ganz praktisch ist, wenn man neben einem öffentlichen WLAN-Netzwerk wohnt, sollten Sie es dennoch unterlassen öffentliche WLAN-Netzwerke zu nutzen. Hier haben nämlich Hacker leichtes Spiel und können Ihre Daten problemlos abgreifen.

Der Router ist die Schwachstelle Ihres Netzwerkes, darum sollten Sie ihn dementsprechend schützen. Achten Sie darauf, dass Ihr Router mindestens eine WPA2-Verschlüsselung nutzt. Des Weiteren sollten Sie unbedingt die Standardzugangsdaten Ihres Geräts ändern. Des Weiteren ist es ratsam, dass der Standardname des Routers, der im Netz angezeigt wird unbedingt geändert werden muss. So machen Sie es den Hackern schwieriger Ihr WLAN zu kapern.

Solange es geht, sollten Sie Java unbedingt vermeiden. Sorgen Sie dafür, dass Java nur aktiv ist, wenn sie es für eine Funktion benötigen, ansonsten sollte es deaktiviert sein.

Achten Sie darauf, dass Sie möglichst alle Daten verschlüsseln. Völlig unabhängig davon, ob es sich um eine Mail handelt oder ob Sie private Daten auf eine Festplatte speichern. Sicherheit geht vor und das geht nur mit einer zuverlässigen Datenverschlüsselung.

Antivirussoftware, Antivirus-Malware-Scanner und Firewall sind Pflicht! Damit Ihr Computer so sicher wie möglich ist, sollten Sie entsprechende Antivirenprogramme installieren. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Programme immer aktuell sind. Auch wenn es sicher manchmal lästig ist, wenn schon wieder ein Update ansteht. Aber nur so, können Sie sicherstellen, dass Ihr Antivirenprogramm so viele Viren, Trojaner und andere Schadware erkennen kann wie möglich.

Jetzt hört es sich etwas nach Verschwörungstheoretiker an, aber dennoch sollten Sie die Webcam Ihres Rechners deaktivieren bzw. abkleben und zwar so richtig mit Klebeband. Am Besten legen Sie noch ein Stück Papier davor, dass man auch wirklich nichts sehen kann. Brauchen Sie Ihre Webcam, einfach Klebeband abziehen und wieder befestigen.

 Kinder – die Sicherheitslücke Nummer 1: Haben Sie Kinder, besonders im Teenageralter wird es für diese sehr schwer die Finger von Ihrem Computer zu lassen. World of Warcraft, Fortnite und Co. rufen. Doch leider gibt es so viele interessante neue Games, die so interessant sind und unbedingt ausprobiert werden müssen. Richten Sie hierfür Ihrem Kind eine separate Maladresse ein, um kein Opfer von Scamming zu werden. Des Weiteren sollten Sie Ihrem Kind an Ihrem Computer einen eigenen Zugang einrichten. Das darf aber kein Admin-Account sein. Lernen Sie Ihrem Kind von Klein auf den sicheren Umgang mit seinen Daten! Machen Sie ihm begreiflich was passiert, wenn es zu freigiebig mit seinen Daten umgeht. Vor allem was es für Folgen für seine spätere berufliche Laufbahn haben kann.

Achtung, handelt es sich um einen Firmencomputer hat Ihr Kind aufgrund der DSVGO sowieso nichts daran verloren! Hier hilft nur, dass Sie Ihrem Sprössling einen eigenen PC kaufen. Dennoch sollte auch hier Ihr Kind keinen Admin-Zugang haben.

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