Smart Home: Fluch oder Segen?

Smart Home: Fluch oder Segen?

Das Smart Home wird als die Zukunft gefeiert. Warum auch nicht? Hört sich doch toll an, wenn man von unterwegs schon einmal den Ofen anschalten kann, damit das Essen fertig ist, wenn man zuhause ankommt. Ist doch super, wenn man von unterwegs die Heizung anschalten kann, damit es schön warm ist, wenn man Zuhause ankommt.  Warum morgens früher aufstehen, wenn die Kaffeemaschine doch ganz von allein einen leckeren Morgenkaffee zaubern kann. … Ein Smart Home soll das Leben leichter machen, sicherer und soll dem Verbraucher dabei helfen, unnötige Ausgaben zu vermeiden… Doch leider bewahrheitet sich auch hier teilweise das Sprichwort: „Es ist nicht alles Gold was glänzt!“

Was heißt Smart Home?

  Der Begriff „Smart Home“ wird mittlerweile äußerst breit verwendet. Das kann für das Einschalten des Ofens per App sein, das Aktivieren des Lichts per Sprachbefehl oder das Anschalten der Heizung per Smartphone. Die Auswahl an Möglichkeiten ist schier unbegrenzt. Die meisten Smart Home Lösungen sind zwar an Google, Amazon und/oder Apple anbindbar, trotzdem steckt hinter der Ursprungsprogrammierung ein anderer. Aufgrund der starken Konkurrenz entsteht ein hoher Zeitdruck für die Entwickler wodurch oft die Sicherheit darunter leidet. Hinzu kommt, dass bessere Sicherheitsmaßnahmen auch die Installation und die Benutzung für den Endnutzer teilweise verkomplizieren. Aus diesem Grund versuchen die Unternehmen, möglichst Smart Home Produkte anzubieten, die einen hohen Nutzerkomfort aufweisen.

Tipp: Wer sein Zuhause auf Smart Home umstellen möchte, sollte vor allem auf die Sicherheit achten. Natürlich braucht es etwas Zeit, um das eigene Heimnetzwerk abzusichern. Das sollte Ihnen aber wert sein.

Zwar mag es weniger problematisch sein, wenn der Staubsauger ein paar Runden mehr dreht oder die Kaffeemaschine verrücktspielt, doch wenn die App einfach die Tür öffnet, kann es ganz schnell gefährlich werden.

So schützen Sie Ihr Smarthome vor Fremdzugriff

Natürlich ist es einfacher ein Passwort für alle Geräte zu verwenden, doch wirklich sicher ist das nicht. Verwenden Sie für jedes Gerät ein eigenes Passwort generischen Ursprungs. Verwenden Sie weder Ihr Geburtsdatum oder das Ihrer Kinder, Familienname oder den Namen Ihres Haustieres.

Tipp: Damit Sie nicht den Überblick über die „vielen“ Passwörter verlieren, ist ein Passwort-Manager eine gute Idee. Eine bessere und vor allem sicherere Gedächtnisstütze gibt es nicht.

Richten Sie Ihren Sprachassistenten richtig ein

Stellen Sie sich vor, morgen früh, als sie um drei Uhr von einer Partynacht in der Diskothek nach Hause kommen, treffen Sie auf die Polizei. Diese wurde von Ihren Nachbarn gerufen, weil Ihre Stereoanlage zu laut war. Der Grund – Ihr Sprachassistent „Alexa“, der der Meinung war, um diese Zeit noch Party machen zu müssen. Damit Ihnen das nicht passiert, sollten Sie im ersten Schritt  das Aktivierungskeyword Ihres Sprachassistenten ändern. Wählen Sie hierfür am besten ein Wort, das völlig unüblich im normalen Sprachgebrauch ist. Hinterlegen Sie in Ihren Sprachassistenten (Google, Home oder Alexa), das für einen Kauf eine zweite Verifizierung notwendig ist.

Schließen Sie die Sicherheitslücke Smartphone

Wer ein Smart Home hat, sollte nicht nur den Laptop, den PC und/oder den Router schützen, sondern auch das Smartphone. Antivirenprogramm und Firewall sind Pflicht, denn ein ungeschütztes Smartphone können problemlos Daten ausgespäht werden. Unabhängig ob Smartphone, Laptop oder Notebook halten Sie Ihre Firewall und Ihr Antivirenprogramm immer aktuell.

Tipp: Um Ihr Smartphone vor Datenverslust zu schützen, sollten Sie ein regelmäßiges Backup Ihres Geräts erstellen. Aktivieren Sie immer den Diebstahlschutz Ihres Handys.

Nutzen Sie das Internet überlegt

  • Gehen Sie sorgsam mit Ihren Daten um. Geben Sie wirklich nur die nötigsten Infos von sich im Web preis.
  • Nicht jede E-Mail muss geöffnet werden. Vor allem wenn Ihnen der Absender völlig unbekannt ist. Sind Sie unsicher, ob die Mail vielleicht doch echt ist, sollten Sie einfach den Absender anrufen und dann klärt sich das ganz schnell von allein auf. Tipp: Sehen Sie sich einfach die E-Mailadresse des Absenders näher an, dann sehen Sie recht schnell, ob die Mail echt ist oder nicht.
  • Kein Inkassounternehmen wir Ihnen Forderungen per Mail schicken.
  • Ihre Bank wird von Ihnen weder Tan noch Ihre Zugangsdaten weder telefonisch noch per Mail verlangen.
  • Ob mit https oder http, sobald beim Besuch einer Webseite weitere Fenster aufgehen, sollten Sie sich deren Inhalt genau ansehen bevor Sie irgendwas bestätigen. Reagiert Ihr Antivirenprogramm auf eine Webseite, sollten Sie diese natürlich meiden.

Denken Sie an Ihre physische Sicherheit

Hochwertige Technik lockt natürlich entsprechend Diebe an. Sorgen Sie für einbruchssichere Türen und Fenster.

Wo gehen Sie online?

Hotspots sind zwar ganz praktisch, da Sie die Datenkapazität Ihres Handyvertrags nicht belasten. Aber, die Datenverbindung zu diversen Hotspots ist äußerst unsicher, da Dritte den Datenverkehr auf Ihrem Telefonauslesen können.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie Ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen