Schon wieder neue Erpresser-Trojaner – die Nullbyte Ransomware

Schon wieder neue Erpresser-Trojaner – die Nullbyte Ransomware

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Erpresser-Trojaner scheint der neue Trend zu sein unter den Virenprogrammieren. Ständig kommen neue Trojaner auf dem Markt, die die Daten eines Computer verschlüsseln. Kurz darauf, kommt oft auch das passende Gegenmittel auf dem Markt. Erpressertrojaner sind für viele Kriminelle die Möglichkeit, schnell an viel Geld zu kommen. Vor allem Unternehmen zahlen sehr schnell ganz hohe Beträge, um Ihre Daten wieder zu erhalten. Doch auch die Hersteller von Anti-Virenprogrammen schlafen nicht. Es werden Programmierlücken in der Ransomsoftware aufgedeckt, damit eine Entschlüsselung der Daten möglich wird, ohne auch nur einen Cent zu bezahlen. 

Nullbyte Ransomware – auch Smartphones bleiben nicht verschont

Nullbyte Ransomware nutzt den Trend um Pokemon Go. Die Schadware ist ganz im Design des Handy-Games gehalten und tut so, als ob Sie ein NecroBot wär. Nach dem die Nullbyte Ransomware aktiviert wird, fragt sie nach den Zugangsdaten des Games. Doch statt sich wie üblich am Server von Pokemon Go anzumelden, werden die Zugangsdaten über das Internet weitergleitet und die Daten am Handy werden verschlüsselt. Ärgerlich, aber an sich ist die Nullbyte Ransomware kein Problem, da man mit dem NullByte-Decrypter die Daten problemlos wieder entschlüsseln kann.

Wichtig: Den Hackern geht es rein ums Geld. Bezahlen sollte man niemals, denn die Wahrscheinlichkeit, dass die verschlüsselten Daten tatsächlich entschlüsselt werden ist eher gering. Daher sollten Sie sich im Falle einer Verschlüsselung immer an einem Computerfachmann wenden. Nur dieser kann Ihnen eine professionelle Hilfe gewährleisten.

Bildquelle: aboutpixel.de / Login © César Martins

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