Ist der Computer mit Schadware infiziert oder nicht?

Ist der Computer mit Schadware infiziert oder nicht?

Zeigt der Rechner ein anderes Verhalten als sonst, befürchten die meisten Computerrechner, dass der PC mit Schadware infiziert ist. Ist die Prozessorlast hoch, obwohl Sie nicht am Rechner arbeiten? Die Festplatte macht laute und ungewohnte Geräusche? Nicht immer muss hinter dem unerklärlichen verhalten des Computers eine Infektion mit Schadware stecken. Manchmal ist der Grund einfach nur eine selbst installierte Anwendung oder gar ein Windowsdienst. Nachfolgend zeigen wir Ihnen, wie Sie einfach und unkompliziert herausfinden können, ob Ihr PC tatsächlich gehackt bzw. mit Schadware infiziert wurde.

Das übliche Szenario, das Antivirenprogramm schlägt Alarm, wenn es während des Prüfvorgangs Schadsoftware entdeckt. Ist das der Fall, gilt es für Sie nicht schnell, sondern überlegt zu reagieren. Hier kommt es nämlich nicht mehr auf Sekunden an, denn nur sehr wenig bekannte Viren reagieren sofort zerstörerisch. Zum großen Teil wird die Zerstörung eines Virus bereits vom Antivirenprogramm verhindert.

Die Schadware hat sich am Antivirenprogramm vorbei geschummelt und jetzt?

Es gibt einige Viren, Trojaner und Co., die so programmiert wurden, dass Sie das Antivirenprogramm umgehen können. Trotzdem heißt das nicht, dass Sie derartige Schadware überhaupt nicht entdecken können. Ob Ihr Rechner mit Schadware infiziert ist oder nicht, merken Sie mit einfachen Methoden. Öffnen Sie den Taskmanager und prüfen Sie, ob im Hintergrund Prozesse laufen, die verdächtig aussehen.

Ein weiteres Symptom, das für eine Virusinfektion spricht, ist, dass der sonst so zuverlässig funktionierende PC plötzlich ständig abstürzt und Fehlermeldungen bringt. Das liegt daran, dass die meisten Entwickler von Schadsoftware die Systemfunktion von Windows mit einbeziehen, damit Viren, Trojaner und Co. ihr Werk tun können.

Ebenfalls für einen versuchten Computer spricht die Tatsache, dass sich ganz wie von Zauberhand Leisten, Programme oder gar der Webbrowser öffnen. Zum Teil erscheinen Webseiten und andere Meldungen, die den Nutzer zu einer Klick-Aktion verleiten sollen.

Das Antivirenprogramm ist aus und jetzt?

Viele Schädlingsprogramme sind so konzipiert, dass sie vor ihrem Angriff das Antivirenprogramm deaktivieren. Darum empfiehlt es sich, regelmäßig zu überprüfen, ob das Antivirenprogramm noch aktiv ist und der Virenscanner ordnungsgemäß arbeitet.

Die Internetverbindung läuft ständig auf Maximallast?

Wann haben Sie zum letzten Mal ihren Antivirenscanner den kompletten Computer prüfen lassen? Warum? Der Verdacht einer Malwareinfektion liegt nahe, wenn die Internetverbindung ständig auf Maximallast läuft. Der Grund, Schadsoftware überträgt nämlich still und heimlich Daten ins Netz.

Tipp: Als Schadwareprävention empfiehlt es sich ständig darauf zu achten, dass das installierte Antivirenprogramm aktuell ist.

Automatisches Windows Update ist deaktiviert und jetzt?

Die meiste Schadsoftware ist darauf ausgelegt, die Lücken des Betriebssystems gezielt zu ihrem Vorteil zu nutzen. Darum werden im ersten Schritt die automatischen Windows-Updates deaktiviert. Überprüfen Sie daher in regelmäßigen Abständen, ob „automatisch Windows-Updates beziehen“ noch aktiviert ist. Auch wenn es lästig ist, sollten Sie dennoch Ihr Betriebssystem regelmäßig aktualisieren. Durch diese Updates wird nämlich sichergestellt, dass alle gefährlichen Sicherheitslücken geschlossen werden. Lange Rede, kurzer Sinn, eine bessere Prävention gegen Schadsoftware gibt es nicht.

Falsche Meldungen mit hohem Schreckfaktor

Ganz plötzlich erscheint eine Meldung seitens der GEZ, der Polizei oder einer anderen staatlichen Behörde, die behauptet, dass auf Ihrem Rechner Daten gefunden wurden, die gegen das geltende Recht verstoßen? Auch wenn die Meldung sehr echt aussieht, handelt es sich hierbei trotzdem nur um einen Fake. Eine falsche Meldung, die von einer versteckten Schadsoftware auf ihrem Rechner ausgelöst wurde.

Achtung, eine Behörde würde niemals einfach so einen PC sperren!

Melden sich Geschäftspartner, Kollegen oder gar Freunde bei Ihnen, um mitzuteilen, dass Sie ständig Mails von Ihnen erhalten. Mails, die von Ihnen nicht einmal verschickt wurden? Derartige E-Mails haben meist einen schadware-versuchten Datenanhang bzw. leiten auf infizierte Webseiten weiter. Es ist selbsterklärend, dass solche Mails nicht geöffnet werden sollten. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Sie Ihren Computer auf Schadware untersuchen bzw. gleich neu aufsetzen. Ist das getan, sollte auch aus Sicherheitsgründen zeitnah das Passwort Ihres Computers geändert werden.

Tipp: Um es in Zukunft Hackern zu erschweren, Ihr Mailkonto zu knacken, sollten Sie ein Passwort wählen, dass aus großen  und kleinen Buchstaben besteht und gleichzeitig aus Zahlen und Sonderzeichen beinhaltet.

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